Upcycling: Schrott-à-Porter-Mode für Jedermann

DSC_0352_1Schön, schillernd, schnelllebig – so präsentiert sich die Modewelt ihren Anhängern. Jede Saison kreiert sie neue Trends und Looks. Wer seinen Style dem Diktat der Designer anpassen möchte, verlässt spätestens alle sechs Monate seinen Lieblingsladen mit vollgepackten Tüten.

Von Kristin Schwarz

Mit der Konsequenz, dass jedes Jahr tonnenweise gebrauchte, gut erhaltene Kleider zu Schrankleichen verkümmern. Um herauszufinden, was genau mit den vermeintlich ungeliebten Teilen passiert, war ich in der Modemetropole München unterwegs. Schaut euch die Umfrage an und erfahrt, was die Münchner mit ihren ausgedienten Klamotten machen.

Doch nicht alle geben ihre Kleider in den Altkleidercontainer oder an  Verwandte weiter. Viele, die eine enge Verbindung zu ihrer Kleidung haben, schmeißen sie nicht weg, sondern gestalten sie neu. Upcycling nennt sich dieser Trend, der immer mehr sein Nischendasein verlässt.

Marion Schmidt, Besitzerin der Boutique Stoffwandel, ist einer dieser kreativen Köpfe. In ihrem kleinen bunten Laden in der Münchner Au näht die gelernte Krankenschwester allerhand aus alten Kleidern, Reststoffen und anderen Fundstücken. Warum sie das macht und woran sie derzeit am meisten arbeitet erklärt Marion in der Audioslideshow.

Auch, wenn Marion zur Wiesensaison überwiegend Dirndl „aufpimpt“, zählt die bayerische Tracht nicht unbedingt zu ihren persönlichen Lieblingen. Hört euch die Audioslideshow an und erfahrt, welches Kleidungsstück Marion persönlich am liebsten umgestaltet.

Und, schon Lust bekommen eure alten Schätze etwas „aufzupimpen“? In der Bildergalerie habe ich das notwendige Handwerkszeug für euch nochmals zusammengestellt.