Christiane Vidacovich „Die Tanten vom Viktualienmarkt“

131_klAls ihre Mutter starb, nahmen sich die zwei Tanten dem 12-jährigen Mädchen an, beide waren in den 50er Jahren Händlerinnen auf dem Viktualienmarkt. Tante Anni hatte in der Nähe der Heilig-Geist-Kirche einen Blumenstandl. Die kleine Waise Christiane V. war vormittags in der Schule und am Nachmittalg lebte sie auf dem Viktualienmarkt. Hier erzählt sie ihre Geschichte.

von Sarah M. Goetz

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Ein Leben im Exil – Uiguren in München

München ist uigurisch – jedenfalls uigurischer als der Rest Deutschlands. Denn München ist nicht nur Sitz des bayerischen Landtags, sondern auch des Weltkongresses der Uiguren. Ungefähr 500 der 600 in Deutschland lebenden Uiguren wohnen in München. Das hat historische Gründe: Der internationale Radiosender „Radio Liberty“ mit Sitz in München bot in den siebziger Jahren ein uigurischsprachiges Programm. Die dafür verantwortlichen Uiguren zogen nach und nach mehr Freunde und Verwandte an. Sie haben dafür gesorgt, dass sich hier eine Exilkultur etabliert hat.

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